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UMB002 GENEVIEVE PASQUIER:VIRGIN THOUGHTS |  |
[LP.2003]
"Virgin Thoughts" was Genevieve Pasquier´s first album, which has been out of print for quite a while. Thankfully, the complete album
is part of the Ant-Zen compilation CD "Virgin Pulses" (act191), released in 2006.
You can purchase
"Virgin Pulses" at www.ant-zen.com.
tracklist:
A1.yearning
A2.order of thoughts
A3.vie i
A4.i love you
B1.don´t think i am...
B2.today the disco
B3.boop song
B4.virgin thoughts
B5.schizofren
reviews
Nachdem ich schon das Vergnügen hatte, eine lose Sammlung von Tracks aus dem Oeuvre der Dame Pasquier zu besprechen, liegt nun das regulär erhältliche Album „Virgin Thoughts“ vor mir. Mangels Plattenspieler (ich gebe es zu...) musste ich mir das pinkfarbene Teil erst mal auf Tape überspielen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Immerhin konnte ich ja noch das beiliegende, sehr nette Poster der Dame gebrauchen, hätte in einer CD mehr Falten gehabt. Wie bereits berichtet stammt die Dame aus dem THOROFON-Umfeld, wo sie stimmlich und klanglich zu Veröffentlichungen beigetragen hat. Bei ihren eigenen VÖs sind die Texte vollkommen unpolitisch, aber natürlich auch nicht seicht. Bei dieser kühl-erotischen Stimme wäre das auch ein Frevel, wenngleich sie neben laszivem Sprechgesang auch manchmal herumschreit.
Das sind die Pole der Musik: Klangcollagen, Noise-Elemente und ganz viel Minimalelektronik, immer zwischen verspielt und ambitioniert experimentell gehalten. Das ein oder andere Stück wäre auch auf der Tanzfläche eines verwegenen DJs denkbar, wenn sich Krachfetischisten mal mondän entspannen wollen. Inmitten der immer gleichen Elektroschalwellen von weiten Teilen der Konkurrenz schon sehr gehaltvoll, und wer sich eine Mischung aus ANNE CLARK, HAUS ARAFNA und frühem 80er Punk/ Wave vorstellen kann, ist hier richtig. Und wie bereits gesagt: Die Platte sieht toll aus und führt auf den ersten Blick zuckersüß in die Irre, ein Knallbonbon in zartrosa sozusagen. Mehr davon!
TK
source: Terrorverlag

Irgendwo zwischen heutiger Minimalelektronik wie Rorschach Garden oder Le Syndicat Electronique, düsteren Collagen und wirklich undergroundigem harten Noise-Industrial-Stoff kommt dieses deutsche Projekt mit seinem schicken durchsichtigen Vinyl daher. Dominiert werden alle Tracks des Nebenprojekts von Thorofon vom synthetischen Instrumentarium und dem zumeist unterkühlten Gesang der Dame Pasquier. Dabei halten sich ganz ruhige Songs, bei denen die weibliche Stimme extrem sinnlich wirkt und die aggressiveren Tracks in etwa die Waage. Manchmal wird aus Gesang allerdings schnell Geschrei (Nervig: "I Love You"). Auch wenn das pinkfarbene Cover stylistisch eher dem Technobereich zugeordnet werden kann: Das hier ist Underground und kein Fall für die nächste Mayday! Eine ähnlich kuriose Mixtur wagte vor Jahren schon einmal recht erfolgreich das Nebenprojekt von Haus Arafna, November Növelet, bei denen man sich auch kräftig bediente. Fazit: Wer mit den erwähnten Genres und Künstlern etwas anfangen kann, der dürfte schon bald das überdimensionale Poster, das den ersten 500 Platten beiliegt, über dem Bett hängen haben.
source: unknown

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